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Lesezeit: 6 Min. 16. Juni 2026

Mehr Präzision im CTEM: Wie die kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen in Tenable One das Exposure Management revolutioniert

Mehr Präzision im CTEM: Wie die kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen in Tenable One das Exposure Management revolutioniert

Erfahren Sie, wie die kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen in Tenable One Ihr CTEM-Programm verbessert, indem sie Alarm-Rauschen herausfiltert und Ihre aktiven Cyber-Abwehrmaßnahmen einbezieht. Fokussieren Sie Ihr Team auf erreichbare und ausnutzbare Angriffspfade.

Wichtigste Erkenntnisse:

  1. Da die Ausnutzung von Schwachstellen als wichtigster Erstzugangsvektor gilt und modernste KI die Schwachstellenerkennung beschleunigt, müssen Unternehmen ihren Fokus vom Management theoretischer Cyberrisiken auf die Validierung tatsächlicher, zugänglicher Sicherheitsrisiken verlagern.
     
  2. Tenable One gleicht aktive Sicherheitskontrollen – einschließlich EDR, MFA und Firewalls – direkt mit potenziellen Angriffspfaden ab. Dies ermöglicht es Teams, Schwachstellen automatisch herabzustufen, die durch bereits vorhandene Sicherheitsmaßnahmen effektiv neutralisiert werden.
     
  3. Durch das Einlesen von Penetrationstest-Ergebnissen über den Tenable One Open Connector können Unternehmen reale Angriffssimulationen mit Echtzeit-Erkenntnissen über ihre Gefährdungslage (Exposure) verknüpfen. So lassen sich toxische Risikokombinationen identifizieren, die eine direkte Bedrohung für kritische Assets darstellen.

Ihre Sicherheitstools zeigen vermutlich Tausende, vielleicht sogar Zehn- oder Hunderttausende von Schwachstellen in Ihrer gesamten Umgebung an. Vielleicht priorisieren Ihre Tools diese Schwachstellen basierend auf CVSS-Scores oder anderen Kriterien. Aber woher wissen Sie, welche Schwachstellen sich mit anderen, vermeidbaren Sicherheitsrisiken – wie fehlkonfigurierten Cloud-Buckets und Identitätsschwächen – verbinden, um Angriffspfade zu bilden, die Angreifer realistisch ausnutzen könnten? Wie können Sie bestätigen, welche Schwachstellen durch eine bestehende Sicherheitskontrolle entschärft werden? Sie benötigen diesen Kontext, um die realen Risiken von den theoretischen zu unterscheiden und sicherzustellen, dass sich Ihr Team auf die Behebung der wichtigsten Schwachstellen konzentriert. 

Schwachstellen und andere Sicherheitsdefizite zu validieren, zu priorisieren und zu beheben, um das tatsächliche Gefährdungspotenzial („Exposure“) zu verstehen, wird immer dringlicher – denn Frontier-AI-Modelle beschleunigen die Entdeckung von Sicherheitslücken massiv. In diesem Umfeld wird das traditionelle, rein Patch-basierte Verteidigungsmodell scheitern. Zudem können es sich Verteidiger nicht leisten, fehlerhafte Entscheidungen zu treffen und wertvolle Zeit mit der Behebung von Schwachstellen niedriger Priorität zu verschwenden. Sie benötigen dringend den Kontext und die Validierung, die ein CTEM-Programm (Continuous Threat Exposure Management) bietet.

Aus diesem Grund entwickeln immer mehr Sicherheitsverantwortliche ihre Vulnerability Management-Programme zu Exposure Management-Programmen weiter. Mit Exposure Management können Sie Ihre Angriffsfläche kontinuierlich bewerten, Risiken priorisieren und die automatisierte Behebung von Sicherheitslücken in Maschinengeschwindigkeit orchestrieren. 

Exposure Management hilft zudem dabei, zu validieren, welche Schwachstellen Angreifer tatsächlich erreichen können, indem es die Zugänglichkeit und Ausnutzbarkeit eines Angriffspfads analysiert. Durch gezielte Validierung hilft es Ihrer Organisation, den Fokus von rein theoretischen Risiken auf die Behebung des echten, akuten Gefährdungen (Exposures) zu verlagern.

Was ist Exposure Validation im CTEM?

Die Validierung ist einer der fünf Schritte im CTEM-Lebenszyklus. Sie ist der Prozess, der konsistente, kontinuierliche und automatisierte Beweise für die Machbarkeit eines Angriffs liefert. Sie unterzieht Ihre Verteidigung unter realen Angriffsbedingungen einem Stresstest und nutzt die Kontrollen und Konfigurationen Ihrer eigenen Umgebung, um zu bestätigen, ob eine Sicherheitslücke tatsächlich erreichbar und ausnutzbar ist.

Validierung verlagert den Fokus von einer reaktiven „Alles-patchen“-Mentalität hin zu einer proaktiven, datengestützten Exposure-Strategie. Sie zeigt kontinuierlich auf, welche Sicherheitslücken bereits effektiv blockiert sind und welche akuten Handlungsbedarf erfordern.

Erweiterte CTEM-Validierungsfunktionen in Tenable One

Die Validierung ist für Tenable kein neues Konzept: Wir nutzen Validierungstechniken in den Tenable-Lösungen bereits seit mehr als 25 Jahren. Tenable hat fast 3.000 „Direct Check“-Plugins entwickelt, um eine Schwachstelle aktiv zu prüfen und ihre Ausnutzbarkeit in Situationen nachzuweisen, in denen eine reine Erkennung der Softwareversion für unsere hohen Genauigkeitsstandards nicht ausreicht. Diese Plugins ahmen reale Angriffstechniken nach und überwachen die Reaktion des Ziels, um das Vorhandensein der Schwachstelle zweifelsfrei zu bestätigen.

Neu bei Tenable One ist die Ergänzung der Plattform um kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen. Durch die Berücksichtigung Ihrer aktiven Sicherheitskontrollen hilft Tenable One dabei, das Rauschen durch theoretisch gefährdete Assets zu eliminieren, die in der Praxis bereits vor Ausnutzung geschützt sind. Sicherheitsteams können ihre aktiven Schutz- und Erkennungsmaßnahmen direkt in potenziellen Angriffspfaden visuell darstellen. So lassen sich Schwachstellen, die durch bestehende Sicherheitskontrollen ohnehin schon entschärft sind, automatisch priorisieren. Analysten können zudem die kritischsten Angriffspfade basierend auf dem Vorhandensein von Sicherheitskontrollen filtern und prüfen, ob sich Angriffsketten verhindern lassen, um eine schnellere Triage und Untersuchung zu ermöglichen.

Einige gängige Beispiele für die Validierung von Sicherheitskontrollen:

Sehen Sie sich an, wie kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen in Tenable One funktioniert.

Penetrationstest-Daten in Tenable One integrieren

Über Direct-Check-Plugins und die kontinuierliche Validierung von Sicherheitskontrollen hinaus können Sicherheitsteams auch Penetrationstest-Ergebnisse in Tenable One integrieren, die reale Angriffe auf Ihre Cyber-Abwehr simulieren. Das ist eine weitere Methode, um real ausnutzbare Schwachstellen zu validieren und sie im Kontext Ihrer gesamten Angriffsfläche zu bewerten. 

Mit dem Tenable One Open Connector lassen sich die neuesten Pentest-Ergebnisse ganz einfach einlesen und mit Echtzeit-Erkenntnissen zu Ihrer Exposure verknüpfen, um punktuelle Befunde in eine aktive, dauerhafte Abwehr zu verwandeln. Durch die Integration von Pentest-Daten in Ihr Exposure Management gewinnen Sie geschäftskritischen Kontext: Sie erkennen toxische Risikokombinationen sofort und verstehen besser, welche schwerwiegenden Schwachstellen Ihre kritischsten Assets tatsächlich gefährden. 

Kontext ist entscheidend im Exposure Management

Im Zeitalter von KI kann Ihr Sicherheitsteam es sich nicht leisten, wertvolle Zeit mit den falschen Problemen zu verschwenden. Beim Exposure Management ist Kontext unerlässlich, um die kritischsten Risiken für Ihr Unternehmen genau zu bestimmen. Die Validierung von Sicherheitskontrollen – kombiniert mit Asset-Kritikalität, Bedrohungslage, Privilegien und Angriffspfaden – liefert den nötigen Vorteil, damit Ihr Team Cyberkriminellen stets einen Schritt voraus ist.

Erfahren Sie mehr über Tenable One, die Exposure Management-Plattform für die moderne Angriffsfläche.

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