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Exposure Management für Versorgungsunternehmen und Energieversorger

Minderung von Cyberrisiken und proaktives Management von Cyber Exposures in den Bereichen Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung zur Absicherung von SCADA-Netzwerken (Supervisory Control and Data Acquisition) und zur Erfüllung der Anforderungen an kritische Infrastrukturen.

Exposures finden und beheben, bevor Angreifer sie ausnutzen können

Verhindern Sie Kompromittierungen und Lateral Movement in Ihrer konvergenten IT/OT-Umgebung, indem Sie proaktiv die Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Identitätsschwächen identifizieren und beheben, die Angreifer ausnutzen können, um Stromnetzsysteme zu stören.

Erhalten Sie eine einzige Source of Truth für die Gefährdungslage über verteilte Standorte und Assets hinweg

Nutzen Sie IT- und OT-Exposure Management, um Assets an lokalen und Remote-Standorten von einer einzigen, zentralisierten Plattform aus aktiv zu entdecken, zu klassifizieren und zu verfolgen. Finden und priorisieren Sie kritische Sicherheitsrisiken schnell, um sie zu beheben, bevor sie die Stabilität des Energienetzes gefährden.

Wichtige Funktionen

Einheitliche Transparenz über IT- und OT-Assets gewinnen

Verschaffen Sie sich einen vollständigen Überblick über IT- und OT-Assets, um die blinden Flecken aufzudecken, in denen sich Advanced Persistent Threats (APTs) und andere Cyberrisiken verstecken. Setzen Sie eine Plattform für Exposure Management ein, um jedes IT- und OT-Gerät, einschließlich HMI-Konsolen, Engineering Workstations und sensibler Industrielle Steuerungssysteme (ICS) sicher zu erkennen und zu verfolgen, um Angriffspfade zu eliminieren, die Bedrohungsakteure für Angriffe auf kritische Infrastrukturen ausnutzen.

So funktioniert's

Angriffspfade finden, bevor es Bedrohungsakteure tun

Gehen Sie über endlose Schwachstellenlisten und Alarmrauschen hinaus. Erkennen Sie, wie Angreifer von kompromittierten IT-Systemen auf Ihre kritische OT-Umgebung übergreifen können und umgekehrt. Nutzen Sie Predictive Prioritization, um die 1,6 % der Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben, die ein wesentliches Risiko für die Netzzuverlässigkeit darstellen.

Entdecken Sie unverzichtbare OT-Sicherheitsfunktionen

Fehlkonfigurationen und Richtlinienverstöße automatisch identifizieren

Erlangen Sie Kontrolle über Ihre OT-Umgebung, um schleichende Abweichungen und Instabilität zu verhindern. Verfolgen und vergleichen Sie automatisch Konfigurations-Snapshots für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPSen), intelligente elektronische Geräte (IEDs) und Remote Terminal Units (RTUs) mit Ihren Sicherheits-Baselines und Richtlinien. Validieren Sie jede genehmigte und nicht genehmigte Änderung, um die Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten.

So funktioniert's

Compliance mit globalen Industriestandards optimieren

Vereinfachen Sie die kontinuierliche Compliance-Validierung anhand von Frameworks wie NERC CIP, IEC 62443, IEC-61850 und NIS2. Nutzen Sie eine Plattform für Exposure Assessment mit Executive Dashboards, um Ihre Asset-Inventare und Konfigurationsänderungen automatisch direkt den Kontrollen zuzuordnen, auf die Auditoren achten. Bleiben Sie jederzeit auditfähig – ganz ohne komplexe Tabellenkalkulationen und manuellen Abstimmungsaufwand.

Mehr erfahren

Incident Response und Wiederherstellung beschleunigen

Verkürzen Sie drastisch die Zeit, die Ihre Teams für die Wiederherstellung nach Sicherheitsvorfällen benötigen. Nutzen Sie granulare Audit-Trails, um die Ursache einer Störung sofort zu ermitteln, sei es eine Cyberbedrohung, eine Fehlfunktion oder ein menschlicher Fehler. Optimieren Sie die Wiederherstellung der vollen Betriebsfähigkeit von Energieanlagen und abgelegenen Standorten, um kostspielige Ausfallzeiten zu minimieren und die kontinuierliche Energieversorgung zu unterstützen.

Fallstudie lesen

„Wir stellten fest, dass Tenable Cybersecurity aus der Perspektive von industriellen Steuerungssystemen verstand, nicht nur aus einer IT-Perspektive. Und das war es, was uns überzeugt hat."

Quelle: Paul Siegmund, Manager of Automation and Technology Services, Public Utility District #1 of Whatcom County (WPUD)

Schützen Sie kritische Stromnetzanlagen vor komplexen Cyber-Bedrohungen

Wie Exposure Management dem Energiesektor hilft, strategische Prioritäten und Cybersecurity-Herausforderungen anzugehen

Strategische Priorität
Wie Exposure Management helfen kann
Sicherheit bei der Netztmodernisierung
Mit der Erweiterung Ihrer Infrastruktur um Cloud, IoT und KI für Smart Grids und erneuerbare Energien vergrößert sich Ihre Angriffsfläche drastisch. Exposure Management erfasst diese unterschiedlichsten Assets – von Wechselrichtern für Solaranlagen bis hin zu Smart Metern –, damit Innovationen keine unkontrollierten Risiken mit sich bringen.
Betriebliche Verfügbarkeit und Sicherheit
Exposure Management richtet die Cybersicherheit konsequent an den Sicherheits- und Zuverlässigkeitsrisiken des Energiesektors aus. Durch die Priorisierung von Exposures, die kritische Infrastrukturen tatsächlich bedrohen, können Sie die Behebung auf die 1,6 % der Schwachstellen konzentrieren, die Ihr Versorgungsunternehmen gefährden, und begrenzte Wartungsfenster zur Vermeidung von Ausfällen und Sicherheitsvorfällen nutzen.
Technologische Möglichkeiten und Modernisierung von Legacy-Systemen
Exposure Management bietet sichere, aktive Abfragen zur Bewertung anfälliger Altsysteme, ohne diese zu unterbrechen. Sie können Exposure Management nutzen, um kompensierende Kontrollen für Altsysteme zu identifizieren, die Sie nicht patchen oder ersetzen können.
Risikomanagement und regulatorische Bereitschaft
Exposure Management automatisiert die Validierung von Sicherheitskontrollen anhand spezifischer Vorgaben des Energiesektors. Statt manueller Auditvorbereitung erhalten Sie kontinuierliche Transparenz über die Compliance-Haltung Ihres Versorgungsunternehmens für Asset-Inventar, Konfigurationen, Zugriffskontrolle und Governance-Berichterstattung.
Stromnetz-Resilienz
Durch die Visualisierung und Blockierung von Angriffspfaden, die von IT-Netzwerken zu kritischen Steuerungssystemen führen, stoppt das Exposure Management Angreifer proaktiv, bevor sie auf das Stromnetz zugreifen und die Stromversorgung stören können.

Exposure Management für Energie FAQ

Was ist Exposure Management im Energiebereich?

Exposure Management ist ein strategischer Ansatz für proaktive Sicherheit, der darauf abzielt, Risiken zu mindern, indem die dringendsten Cyberrisiken Ihres Versorgungsunternehmens kontinuierlich identifiziert, kontextualisiert, priorisiert und behoben werden. Für Energieversorger stellen Cyber-Exposures eine kritische Verknüpfung vermeidbarer Cyber-Risiken dar – darunter Software-Schachstellen, Konfigurationsfehler und Schwachpunkte im Identitätsmanagement. Bedrohungsakteure können diese gezielt ausnutzen, um die Infrastruktur des Stromnetzes zu manipulieren und die Energieerzeugung, den Stromtransport sowie die Verteilung zu unterbrechen.

Worin unterscheidet sich Exposure Management vom klassischen Schwachstellenmanagement?

Beim Vergleich von Exposure Management und Schwachstellenmanagement liegt der Hauptunterschied im jeweiligen Fokus: Feststellung einzelner Risiken beim Schwachstellenmanagement versus geschäftlich relevanter Gefährdung bei Exposure Management.

Das Schwachstellenmanagement bewertet, priorisiert und behebt einzelne Schwachstellen und stützt sich bei der Priorisierung häufig auf Branchenstandards wie CVSS. Bei diesem Ansatz fehlt jedoch die Perspektive des Angreifers – also das Verständnis dafür, wie Assets, Identitäten und damit verbundene Risiken zusammenwirken, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wie beispielsweise Dienstunterbrechungen, Diebstahl von geistigem Eigentum oder Ransomware-Angriffe.

Im Gegensatz dazu hat das Exposure Management die gesamte Angriffsfläche im Blickfeld, einschließlich aller drei Hauptrisiken, die von Angreifern ausgenutzt werden: Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Berechtigungen. Es kartiert und priorisiert die möglichen Angriffspfade, die zu geschäftskritischen Assets und Daten führen, und liefert konkrete Handlungsempfehlungen, um Angriffsketten systematisch zu durchbrechen. Das Ergebnis ist eine grundlegende Neuausrichtung: vom bloßen Verwalten abstrakter Sicherheitsbefunde hin zu einer geschäftsorientierten Quantifizierung der Exposure im Unternehmen.

Warum braucht der Energiesektor jetzt Exposure Management?

Exposure Management hilft dem Energiesektor, Cyberrisiken zu begegnen, die sich aus der Netzmodernisierung, der IT/OT-Konvergenz und professionallen staatlichen Bedrohungsakteuren ergeben. Durch die Identifizierung, Priorisierung und Behebung der dringendsten Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Identitätsschwächen, bevor Angreifer sie ausnutzen können, ermöglicht Ihnen das Exposure Management, proaktiv gegen Cyberbedrohungen vorzugehen, anstatt sich ausschließlich auf reaktive Technologien zur Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen zu verlassen, die für IT-Umgebungen entwickelt wurden, wie EDR und SIEM. Mit Exposure Management können Sie kritische Cyberrisiken, die die physische Sicherheit und die Zuverlässigkeit des Energienetzes bedrohen, präventiv beheben.

Wie kann ich Exposure Management für die regulatorische Compliance in der Energiewirtschaft nutzen?

Exposure Management hilft Ihnen, die Anforderungen an eine kontinuierliche Überwachung, Risikoquantifizierung und dokumentierte Ausfallsicherheitsstrategien zu erfüllen. Dies ist entscheidend für die Einhaltung von Vorschriften, die eine Echtzeit-Transparenz von Assets und eine kontinuierliche Überwachung von OT- und SCADA-Netzwerken fordern, wie NERC CIP, NIS2, IEC-61850 und IEC 62443.

Welche Geschäfts- und Cybersecurity-Ergebnisse können Energieversorger von der Implementierung von Exposure Management erwarten?

Wenn Ihr Versorgungsunternehmen ein ausgereiftes Exposure Management-Programm implementiert, erzielen Sie eine messbare Verringerung der Cyber Exposure, schnellere Behebungszyklen und eine verbesserte Cybersecurity- und Compliance-Aufstellung. Exposure Management ermöglicht es Ihren Sicherheitsteams, von einer reaktiven Verteidigung zu einer proaktiven Resilienz überzugehen, um die Verfügbarkeit kritischer Infrastrukturen zu schützen.

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