Wie DSPM Ihre Cloud-Daten schützt
Zuletzt aktualisiert | 27. Januar 2026 |
6 wichtige Methoden, mit denen DSPM sensible Cloud-Daten schützt
Data Security Posture Management (DSPM) sorgt kontinuierlich für die Sicherheit sensibler Cloud-Daten. Es beginnt mit der Erfassung aller Daten, einschließlich der sogenannten Schatten-Assets, klassifiziert diese anschließend nach ihrer Vertraulichkeitsstufe, analysiert, wer darauf zugreifen kann, und bewertet Fehlkonfigurationen, die das Risiko erhöhen. Anschließend modelliert DSPM Exposure-Pfade, die Angreifer ausnutzen könnten, und bietet Handlungsempfehlungen, um die Lücken zu schließen.
Der DSPM-Prozess im Überblick
In Cloud-Umgebungen verteilen sich sensible Daten über AWS, Azure, GCP und SaaS-Anwendungen und landen dabei oft in nicht verwalteten Buckets, vergessenen Testumgebungen oder nicht autorisierten Diensten.
Ohne klare Sichtbarkeit sind Fehlkonfigurationen und übermäßige Zugriffsberechtigungen ein leichtes Ziel für Angreifer.
DSPM löst dieses Problem, indem es Ihre Cloud-Sicherheitsstrategie um eine kritische, datenorientierte Ebene ergänzt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Tools, die nur die Infrastruktur oder Daten in Bewegung sichern, überwacht DSPM kontinuierlich die Daten im Ruhezustand und stellt dar, wie sie mit Identitäten, Konfigurationen und Cloud-Services interagieren.
Wie funktioniert DSPM? Es erfolgt in sechs wesentlichen Schritten.
6 wichtige Methoden, mit denen DSPM sensible Cloud-Daten schützt
Es gibt sechs wesentliche Methoden, mit denen das Data Security Posture Management (DSPM) dazu beiträgt, sensible Cloud-Daten zu schützen und Cloud-Sicherheitsrisiken zu reduzieren:
1. Erkennen aller Cloud-Daten, inklusive versteckter Schatten-Assets
Der erste Schritt ist die automatisierte Erkennung. DSPM scannt Ihr gesamtes Multi-Cloud-Ökosystem – strukturierte, unstrukturierte und semistrukturierte Daten – über Datenbanken, Container, SaaS-Dienste und sogar Schatteninfrastruktur hinweg.
Dieser Schritt deckt Schatten-Daten auf, die in vergessenen Buckets, aufgegebenen Testumgebungen oder nicht autorisierten SaaS-Anwendungen lauern – Orte, die Angreifer gerne ausnutzen, weil sie oft unüberwacht sind.
2. Klassifizieren sensibler Daten nach Vorschriften und Geschäftswert
Nach der Erkennung klassifiziert DSPM automatisch sensible Daten auf der Grundlage von gesetzlichen Anforderungen und Ihren internen Richtlinien.
Es kann Folgendes taggen:
- Kundenunterlagen und Zahlungsdaten
- Geistiges Eigentum und geschützte Datensätze
- Gesundheitsinformationen und andere regulierte Daten
Diese Klassifizierung hilft Ihnen, die tatsächlichen Auswirkungen von Daten-Exposure zu verstehen, so dass Sie wissen, welche Risiken Sie priorisieren müssen.
3. Analysieren Sie, wer und was auf Ihre Daten zugreifen kann
DSPM bewertet menschliche Benutzer, Maschinenidentitäten, Dienstkonten und Integrationen von Drittanbietern um abzubilden, wer und was Zugriff auf Ihre Daten hat.
Folgendes wird hervorgehoben:
- Überprivilegierte Rollen
- Toxische Kombinationen von Berechtigungen
- Nicht genutzte oder verfallene Berechtigungen
Diese Analyse erfolgt im Einklang mit Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM) und bietet Ihnen umfassenden Überblick über Identitätsrisiken.
4. Bewerten von Datensicherheitslage und Konfigurationsrisiken
Als Nächstes prüft DSPM auf Konfigurationsprobleme, die direkt zur Offenlegung sensibler Daten führen oder Datenschwachstellen schaffen.
Es sucht nach:
- Speicher-Buckets oder Datenbanken, auf die jeder zugreifen kann
- Deaktivierte Protokollierung und schwache Verschlüsselung
- Offene Netzwerkports oder Data-Lakes ohne Sicherheit
Durch die direkte Verknüpfung dieser Probleme mit Ihren tatsächlichen Daten hilft DSPM Ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, anstatt sich mit endlosen Warnmeldungen herumzuschlagen.
5. Modellieren der Exposure-Pfade, die Angreifer ausnutzen könnten
DSPM geht über die herkömmliche Erkennung hinaus und erstellt Exposure-Diagramme - visuelle Karten, die zeigen, wie Identitäten, Fehlkonfigurationen und sensible Daten sich miteinander verbinden, um ausnutzbare Angriffspfade zu bilden.
Es könnte aufdecken, wie ein falsch konfigurierter Datenspeicher kombiniert wird mit:
- Veralteten Admin-Anmeldeinformationen
- Öffentlichem Netzwerkzugang
- Identitäten mit übermäßigen Zugriffsrechten
Diese kontextbezogene Risikomodellierung hilft Ihnen bei der Priorisierung von Schwachstellen und geht über statische Risiko-Scores hinaus, um reale Risiken zu verstehen.
6. Beheben von Sicherheitslücken durch angeleitete oder automatische Korrekturen
Und schließlich hilft Ihnen DSPM dabei, Cyber Exposures schnell zu schließen. Es bietet geführte Behebungsmaßnahmen, wie beispielsweise:
- Widerrufen übermäßiger Berechtigungen
- Verschlüsseln sensibler Daten
- Beschränkung des öffentlichen Zugangs
Die Lösung lässt sich auch mit CSPM-, CIEM-, CNAPP- und SIEM/SOAR-Tools integrieren, um Workflows für Reaktionsmaßnehmen zu automatisieren, damit Ihr Team Probleme schneller und mit weniger manuellem Aufwand beheben kann.
Der kontinuierliche DSPM-Zyklus
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitstools, die Ihnen Momentaufnahmen liefern, arbeitet DSPM kontinuierlich. Wenn neue Datenspeicher erscheinen, Identitäten sich ändern oder Konfigurationsdrift auftritt, aktualisiert DSPM automatisch seine Erkennung, Klassifizierung und Risikomodellierung.
Das bedeutet, dass Sie stets über Folgendes informiert sind:
- Wo Ihre sensiblen Daten gespeichert sind
- Wer darauf zugreifen kann
- Wie Bedrohungsakteure dies ausnutzen könnten
Warum DSPM für die moderne Cloud-Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist
Moderne Cloud-Umgebungen sind hochdynamische Multi-Cloud- und Multi-Identity-Umgebungen. Daher ist es schwieriger, sie allein mit Legacy-Tools abzusichern. DSPM ergänzt die fehlende Datenschicht für volle Sichtbarkeit und Kontext zu tatsächlichen Angriffspfaden, nicht zu theoretischen Risiken.
In Kombination mit CSPM und CIEM unterstützt DSPM Sie beim Aufbau eines einheitlichen Exposure Management-Programms, das die Risiken in Ihrer gesamten Cloud-Umgebung reduziert.
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