Facebook Google Plus Twitter LinkedIn YouTube RSS Menu Search Resource - BlogResource - WebinarResource - ReportResource - Eventicons_066 icons_067icons_068icons_069icons_070

Wie DSPM Datenrisiken in der Cloud reduziert

Zuletzt aktualisiert | 27. Januar 2026 |

Sichtbarkeit, Exposure und Behebung

Angreifer nutzen Fehlkonfigurationen, übermäßige Berechtigungen und versteckte Schattendaten aus, um gefährliche Angriffspfade zu schaffen. Während Cloud Security Posture Management (CSPM) die Infrastruktur absichert und Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM) die Identitäten verwaltet, konzentriert sich Data Security Posture Management (DSPM) explizit auf die sensiblen Daten selbst. DSPM durchdringt die Komplexität der Datensicherheit, indem es Echtzeit-Transparenz, realen Kontext und priorisierte Maßnahmen bietet. Mithilfe von DSPM können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um Ihre kritischen Daten-Assets direkt zu schützen, bevor Bedrohungsakteure Schwachstellen ausnutzen können.

Verstecke Cloud-Sicherheitsrisiken identifizieren und eliminieren

In Cloud-Umgebungen können Ihre Teams durch Fehlkonfigurationen, übermäßig autorisierte Identitäten oder mangelnde Transparenz leicht (und versehentlich) sensible Daten wie Kundendatensätze, persönliche Gesundheitsinformationen (PHI), Quellcode und geschäftliche IP offenlegen.

Data Security Posture Management (DSPM) geht dieses Problem direkt an. 

Durch die Kombination von kontinuierlicher Erkennung, kontextbezogener Zugriffsanalyse und Risikomodellierung bietet DSPM Ihrem Team eine Live-Karte Ihrer Cloud-Datenrisiken, sodass Sie das Wesentliche beheben können, bevor Angreifer es finden.

In diesem Guide wird erläutert, wie DSPM das Gefährdungsrisiko von Daten verringert und warum es für Cloud-native Sicherheit unerlässlich ist.

Daten-Exposure: Das wahre Cloud-Risiko

In dynamischen Cloud-Umgebungen bewegen und ändern sich sensible Daten ständig. Benutzer oder Systeme können Daten in nicht genehmigte SaaS-Tools kopieren, sie in falsch konfigurierten Buckets speichern oder Drittanbieter-Services Zugriffsrechte gewähren, die Sie nicht autorisiert haben. 

Herkömmlichen Tools fehlt die kontinuierliche, Cloud-native Sichtbarkeit, um diese verborgenen Exposure-Pfade zu erkennen, wodurch sensible Daten unüberwacht und gefährdet bleiben.

DSPM hilft, Cloud-Datenrisiken zu reduzieren, indem es drei zentrale Fragen beantwortet:

  • Wo sind Ihre sensiblen Daten?
  • Wer oder was hat Zugriff darauf?
  • Ist dieser Zugriff angemessen oder riskant?

Wenn Benutzer oder Systeme aufgrund von Identitätsproblemen oder Fehlkonfigurationen in der Cloud Daten offenlegen, deckt DSPM diese Risiken auf und liefert Ihrem Team die notwendigen Hintergrundinformationen, um Maßnahmen zu ergreifen.

Erfahren Sie, wie DSPM-Anwendungsfälle wie die Verhinderung von Sicherheitsverletzungen, Umsetzung des Least-Privilege-Prinzips und DevSecOps-Integration ein proaktives Risikomanagement unterstützen.

Einblick in das, was am wichtigsten ist

Der erste Schritt zur Reduzierung von Daten-Exposure besteht darin zu wissen, wo Ihre sensiblen Daten gespeichert sind. 

DSPM-Plattformen wie Tenable DSPM erkennen und klassifizieren automatisch sensible Daten über AWS, Azure, GCP und SaaS-Plattformen hinweg.

Dazu gehören:

  • Strukturierte und unstrukturierte Daten
  • Schattendaten in nicht verwalteten Services
  • Regulierte Datentypen wie personenbezogene Daten (PII), geschützte Gesundheitsdaten (PHI) und Finanzdaten
  • Weitere sensible Daten basierend auf Ihren Geschäftsanforderungen

Sobald Ihr DSPM-Tool diese Datentypen erkannt hat, überlagert DSPM Zugriffsrichtlinien und Service-Abhängigkeiten, um sichtbar zu machen, wie Nutzer und Systeme auf Daten zugreifen, wohin diese Daten fließen und welchen potenziellen Gefährdungen sie ausgesetzt sind.

Abbilden toxischer Kombinationen

Einblick in Ihre Daten allein reicht nicht aus. Sie müssen verstehen, wie es zu einer Gefährdung von Daten kommen kann.

DSPM nutzt Exposure-Diagramme, um Risiken im realen Kontext zu modellieren, und bildet Beziehungen ab zwischen:

  • Sensiblen Datasets
  • Benutzer oder Dienstkonten mit zu umfangreichen Berechtigungen
  • Cloud-Fehlkonfigurationen (z. B. öffentliche Buckets, offene Ports)
  • Schwacher oder fehlender Verschlüsselung

Diese „toxischen Kombinationen“ bilden tatsächliche Angriffspfade. DSPM zeigt auf, wo Angreifer Fehlkonfigurationen und Identitätsschwächen verketten könnten, um an sensible Daten zu gelangen. Es handelt sich um ein risikobasiertes Modell, das über statische Warnmeldungen hinausgeht.

Der Tenable 2025 Cloud Security Risk Report hebt hervor, dass 29 % der Unternehmen mindestens eine „toxische Dreierkombination in der Cloud“ aufweisen, d.h. einen öffentlich zugänglichen, kritisch anfälligen und hoch privilegierten Cloud-Workload. Außerdem wurde festgestellt, dass 9 % der öffentlich zugänglichen Cloud-Speicherressourcen sensible Daten enthalten, wobei 97 % dieser Daten als „vertraulich“ bzw. „streng vertraulich“ eingestuft sind.

Priorisierung der Exposure im geschäftlichen Kontext

Anstatt die Teams mit Ergebnissen von geringem Schweregrad zu überschwemmen, priorisiert DSPM die Risiken auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Exposure, ihrer Sensibilität und ihrer Auswirkungen auf das Geschäft. 

Zum Beispiel:

  • Öffentlicher S3-Bucket mit Testdaten = geringes Risiko
  • Öffentlicher S3-Bucket mit Produktionskundendaten = kritisches Risiko

DSPM verknüpft technische Gefährdungen mit dem Wesentlichen, damit Ihr Team weiß, wo es als Erstes handeln muss.

Durch die Kombination von Datenklassifizierung, Zugriffsabbildung und kontextsensitivem Scoring ermöglicht DSPM eine echte risikobasierte Priorisierung.

Behebung der Datenrisiken

Die Reduzierung von Cloud-Datenrisiken erfordert mehr als nur Sichtbarkeit. Sie müssen handeln.

DSPM unterstützt die Behebung mit präskriptiver, kontextbezogener Anleitung, die Ihnen hilft, die häufigsten Sicherheitslücken anzugehen:

  • Entziehen oder Anpassen übermäßiger Berechtigungen, wenn jemand mehr Zugriff hat, als er tatsächlich benötigt
  • Verschlüsselung ungeschützter Daten in Ihrer Cloud-Umgebung
  • Einschränkung des öffentlichen Zugriffs auf fehlkonfigurierte Buckets, die versehentlich Ihre vertraulichen Daten preisgeben könnten
  • Entfernen von Schatten-Daten aus nicht genehmigten Diensten, die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen wahrscheinlich nutzen, ohne dass es jemand weiß

Die besten DSPM-Tools integrieren sich in Ihre Cloud-Plattformen und CIEM-Lösungen, um die Reaktion nach Möglichkeit zu automatisieren und Sicherheitslücken zu schließen, bevor Angreifer sie ausnutzen können.

Wie DSPM Sicherheits-, Datenschutz- und Cloud-Teams in Einklang bringt

Der Schutz von Cloud-Daten wirkt sich auf Compliance, Datenschutz und DevOps aus. DSPM bietet jedem Team die benötigten Einblicke: Sicherheitsteams erkennen riskante Zugriffspfade; Datenschutzteams erhalten Inventare sensibler Daten und DevOps erhält handlungsrelevante Warnmeldungen bei Fehlkonfigurationen. 

Durch die Ausrichtung der Teams auf ein gemeinsames Datenrisiko trägt DSPM dazu bei, Silos abzubauen, die Reaktionsfähigkeit zu verbessern und die Governance in großem Umfang durchzusetzen.

DSPM als Teil Ihrer Exposure Management-Strategie

DSPM ist kein Ersatz für CSPM, CIEM oder Data Loss Prevention (DLP). Stattdessen ist es eine kritische Erweiterung Ihres Exposure Management-Programms

Während CSPM die Infrastruktur absichert, in der die Daten gespeichert sind, und CIEM die Identitäten schützt, die darauf zugreifen, konzentriert sich DSPM speziell auf den Daten-Footprint. Es schließt die Lücke, indem es aufzeigt, wie Infrastruktur-Fehlkonfigurationen (CSPM-Befunde) und übermäßige Identitätsberechtigungen (CIEM-Befunde) sensible Daten direkt beeinflussen – eine Erkenntnis, die von herkömmlichen Tools oft übersehen wird. 

Wenn CSPM, CIEM und DSPM zusammenarbeiten, erhalten Sie eine einheitliche Sicht auf Cloud-Sicherheitslage, Berechtigungen und Datenrisiken. Dieser integrierte Ansatz hilft Ihnen, Fehlkonfigurationen und überprivilegierte Identitäten zu aufzudecken und vor allem abzubilden, wo sensible Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie toxische Angriffspfade entstehen könnten.

Sie erstellen kontextreiche Exposure-Diagramme, indem Sie kontinuierliche Datenerkennung und -klassifizierung mit Berechtigungsmodellierung und Fehlkonfigurationsprüfungen kombinieren. Damit werden toxische Kombinationen aufgedeckt, die für sich allein genommen vielleicht keine hohe Alarmstufe auslösen, aber zusammen ein ernstes Risiko darstellen.

Anstatt jede falsch konfigurierte Ressource zu kennzeichnen, bewertet dieser integrierte Ansatz Risiken auf Grundlage von Datensensibilität, Zugriffsrechten und Geschäftsrelevanz. Das bedeutet, dass Ihr Team als Erstes auf wichtige Risiken reagiert, um Datenschutzvorfälle zu verhindern und die Compliance zu unterstützen.

Geführte, kontextbezogene Behebung ist der Kern des modernen Exposure Managements. Auf diese Weise erhalten die Teams präzise Anweisungen, entziehen Berechtigungen, verschlüsseln Speicher, schließen Zugriffspfade und können Korrekturen häufig durch CIEM- oder CSPM-Funktionen für eine schnelle, konsistente Reaktion automatisieren.

Durch die Fusion von CSPM, CIEM und DSPM schaffen Sie ein modernes Framework für Exposure Management, das umfassende Transparenz und Kontrolle bietet. Dies ermöglicht Ihnen, reale Cloud-Datenrisiken zu erkennen, zu priorisieren und zu beheben, damit Ihr Unternehmen seine Angriffsfläche verkleinern und Sicherheitsverletzungen zuvorzukommen kann.

Sehen Sie, wie Tenable Cloud Security DSPM einsetzt, um Datenrisiken in Multi-Cloud-Umgebungen zu reduzieren.

Cybersecurity-News, die Ihnen nutzen können

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um keine aktuellen Warnungen und Sicherheitshinweise der Experten von Tenable zu verpassen.