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MTTR (Mean Time to Remediate)

Zuletzt aktualisiert | 27. Januar 2026 |

Was ist MTTR und wie kann man sie verbessern?

Die mittlere Behebungszeit (MTTR) misst, wie schnell Ihre Teams Sicherheitsschwachstellen und Vorfälle in Ihrer digitalen Umgebung beheben. Eine Senkung der MTTR reduziert die Gefährdung durch Bedrohungen, begrenzt den potenziellen Schaden und stärkt Ihre Cybersecurity insgesamt. Möchten Sie wissen, was MTTR ist, wie man sie berechnet und wie man häufige Herausforderungen überwindet? Erfahren Sie mehr über MTTR Best Practices im Schwachstellenmanagement und Exposure Management.

MTTR und ihre Auswirkungen auf das Cyberrisiko

Mean Time to Remediate (MTTR) misst die durchschnittliche Zeit, die Ihr Team benötigt, um eine Schwachstelle oder ein Sicherheitsproblem zu erkennen und vollständig zu beheben. Alle notwendigen Schritte zur Schließung einer Sicherheitslücke, wie Überprüfung, Priorisierung, Patches oder Konfigurationsänderungen werden in der MTTR berücksichtigt. Sie ist eine der wichtigsten Messgrößen, um zu verstehen, wie schnell Ihre Sicherheitsteams auf Sicherheitslücken in Ihrer Umgebung reagieren und diese beseitigen.

Im Sicherheitsbereich ist MTTR umfassender als ähnliche Begriffe wie Mean Time to Repair (mittlere Zeit bis zur Reparatur) oder Mean Time to Resolve (mittlere Zeit bis zur Klärung), die den gesamten Lebenszyklus eines Vorfalls abdecken. MTTR konzentriert sich speziell auf die vollständige Behebung der jeweiligen Schwachstelle oder Fehlkonfiguration. Sie können MTTR verwenden, um die Effektivität von Sicherheitsprogrammen zu bewerten und Fortschritte zu verfolgen.

Die Berechnung der MTTR unterstützt Sie dabei, Engpässe in den Behebungsprozessen Ihres Unternehmens zu identifizieren. Lange Verzögerungen können zum Beispiel auf eine schlechte Sichtbarkeit des Assets, mangelnde Automatisierung oder unzureichende Priorisierung hinweisen. Diese Herausforderungen zu erkennen, ist der erste Schritt zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheitslage.

Wenn Sie mehr über wichtige Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) und deren Einfluss auf die Cybersecurity-Strategie erfahren möchten, lesen Sie unseren Beitrag „So messen Sie die Wirksamkeit Ihres Cybersecurity-Programms“.

Warum MTTR in der modernen Cybersecurity wichtig ist

In der heutigen, sich schnell entwickelnden Bedrohungslandschaft suchen Angreifer innerhalb von Stunden oder sogar Minuten nach Bekanntwerden von Schwachstellen nach diesen und nutzen sie aus. Ihre Fähigkeit, diese Schwachstellen schnell zu erkennen, zu priorisieren und zu beheben, hat direkten Einfluss auf die Gefährdung Ihres Unternehmens durch Risiken.

MTTR ist ein kritischer Indikator dafür, wie effektiv Ihr Sicherheitsprogramm Ihre Angriffsfläche reduziert. Ein niedrigerer MTTR bedeutet, dass Ihre Teams Lücken schneller schließen und so das Zeitfenster von Angreifern zur Ausnutzung von Schwachstellen minimieren. Eine geringe MTTR schützt Ihre kritischen Assets, Ihr geistiges Eigentum und Ihre Kundendaten.

Abgesehen von der Risikominderung unterstützt die Verbesserung der MTTR auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Frameworks wie das NIST Cybersecurity Framework und CIS Controls empfehlen eine zeitnahe Behebung von Schwachstellen und Fehlkonfigurationen. Für Unternehmen, die ihre MTTR regelmäßig reduzieren, ist es leichter, konform zu bleiben und Audits ohne Überraschungen zu bestehen.

Viele Teams integrieren MTTR sogar in ihre Key Performance Indicators (KPIs) und Service-Level-Agreements (SLAs), damit alle zur Rechenschaft gezogen werden und sich darauf konzentrieren, sich mit der Zeit zu verbessern.

Wenn Sie MTTR zusammen mit anderen Kennzahlen verfolgen, erhalten Sie ein klareres Bild von Ihrer Sicherheitslage und davon, wie gut Ihr Team unter Druck arbeitet.

Berechnung der MTTR (mit Beispiel)

Die Berechnung der MTTR ist einfach. Sie teilen einfach die Gesamtzeit, die Sie für die Behebung von Schwachstellen aufgewendet haben, durch die Gesamtzahl der in einer bestimmten Zeit behobenen Schwachstellen.

MTTR = Gesamtzeit für die Behebung ÷ Anzahl der behobenen Probleme

Nehmen wir an, Ihr Team behebt 20 Schwachstellen in 200 Stunden im Laufe eines Monats. Das ergibt eine MTTR von 10 Stunden pro Sicherheitslücke. Mit anderen Worten: Es dauert in der Regel etwa 10 Stunden, um jedes Sicherheitsproblem von Anfang bis Ende vollständig zu beheben.

Der Schlüssel zu aussagekräftigen MTTR-Daten ist Konsistenz. Legen Sie genau fest, was als Start- und Endpunkt gilt, bevor Sie mit dem Tracking beginnen. Viele Teams messen ab dem Moment, da sie eine Schwachstelle entdecken oder eine Warnung erhalten, bis zur vollständigen Behebung oder Schließung.

Ihre Tools und Verfahren können die Messung leicht verändern. Einige Teams verfolgen den Prozess von der Ticketerstellung bis zur Lösung, während andere vom ersten Scan bis zur Patch-Bereitstellung messen. Wichtig ist, dass Sie bei einer Methode bleiben, damit Sie die Leistung im Laufe der Zeit genau verfolgen können.

MTTR-Benchmark-Vergleiche und Branchenstandards

Je nach Branche, Komplexität der Infrastruktur und Reifegrad der Sicherheit können die MTTR-Benchmarks variieren. 

Ein ehrgeiziges Ziel für cloudnative Umgebungen mit schneller Bereitstellung ist es, kritische Schwachstellen innerhalb von 24 Stunden zu beheben. Große Unternehmen mit komplexen Legacy-Systemen können längere Zeiträume für die Behebung nicht-kritischer Probleme akzeptieren.

Frameworks wie FedRAMP, NIST SP 800-53 und PCI-DSS empfehlen, Probleme mit hoher Kritikalität je nach Risikostufe innerhalb von 30 bis 90 Tagen zu beheben. Diese Zahlen spiegeln vorgeschriebene Obergrenzen wider, keine realen Durchschnittswerte.

Letztendlich sollten Benchmark-Vergleiche die Risikotoleranz, die Fähigkeiten und die geschäftlichen Auswirkungen Ihres Unternehmens widerspiegeln. Realistische, aber ehrgeizige Ziele treiben die Verbesserung voran.

KennzahlStandard-Benchmark-VergleicheBedeutung
MTTR (Mittlere Zeit bis zur Behebung)Kritisch: 24–72 StundenSchnellere Behebung senkt das Risiko
MTTA (Mittlere Zeit bis zur Bestätigung)Weniger als eine StundeGeschwindigkeit der ersten Reaktion
MTTD (Mittlere Zeit bis zur Erkennung)Minuten bis StundenZeit, bis eine Schwachstelle identifiziert wurde

Gängige Herausforderungen, die die MTTR erhöhen

Mehrere Faktoren verzögern die MTTR und verlangsamen die Behebung:

  • Unvollständige Asset-Sichtbarkeit entsteht, wenn Sicherheitsteams nicht alle Netzwerkgeräte, Software oder Konfigurationen kennen. Unbekannte oder Schatten-Assets schaffen blinde Flecken, die die Erkennung und Behebung verzögern.
  • Nicht integrierte Schwachstellendaten, Asset-Inventare und Ticketing-Systeme schaffen Tool- und Datensilos. Manuelle Korrelation verlangsamt die Reaktion.
  • Wenn Sie die Zuweisung von Tickets, die Bereitstellung von Patches oder die Überprüfung nicht automatisieren, verbringen Teams zu viel Zeit mit Verwaltungsaufgaben.
  • Ohne eine risikobasierte Priorisierung von Schwachstellen verschwenden Teams Zeit auf Probleme mit geringem Risiko, während kritische Schwachstellen unberücksichtigt bleiben.
  • Ohne teamübergreifende Zusammenarbeit haben Sicherheits-, IT- und Entwicklungsteams oft unterschiedliche Prioritäten, was zu Verzögerungen und Reibungsverlusten führt.

Um diese Faktoren anzugehen, ist eine einheitliche Plattform erforderlich, die Sichtbarkeit, Priorisierung und Automatisierung vereint, um die Behebung zu optimieren.

Reduzierung der MTTR

Reduzieren Sie die MTTR durch Verbesserung von Asset-Erkennung und Inventarisierungsgenauigkeit. Mit Tools, die Asset-Datenbanken kontinuierlich scannen und aktualisieren, kann sichergestellt werden, dass keine Geräte oder Anwendungen durch die Maschen fallen.

Als nächstes sollten Sie eine risikobasierte Priorisierung der Schwachstellen vornehmen, um sich auf die kritischsten Schwachstellen zu konzentrieren:

  • Die Bewertung von Schwachstellen anhand ihrer Ausnutzbarkeit, geschäftlichen Auswirkungen und Bedrohungsinformationen reduziert irrelevante Meldungen und lenkt die Bemühungen auf die wesentlichen Bereiche.
  • Automatisierung ist entscheidend.
  • Integrieren Sie Ihr Vulnerability Management-System mit Patch-Management, Ticketing, SOAR (Security Orchestration, Automation and Response) und CI/CD Pipelines, um automatisch Behebungsmaßnahmen zuzuweisen, Patch-Bereitstellungen auszulösen und den Fortschritt zu verfolgen. Dies macht manuelle Übergaben überflüssig und beschleunigt den Workflow.
  • Für Prozesse wie das Patch-Management ist Vertrauen eine wichtige Voraussetzung für eine effektive Automatisierung. Viele Teams zögern mit der Automatisierung, weil sie befürchten, die Produktionssysteme zu beschädigen. Die Lösung besteht in der Implementierung eines Patch-Management-Systems mit leistungsstarken Sicherheitsvorkehrungen, das Regelwerke und Genehmigungsworkflows nutzt, um sicherzustellen, dass Patches nur in genehmigten, risikoarmen Szenarien automatisch bereitgestellt werden. Dieser kontrollierte Ansatz beschleunigt Workflows, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen.

Schließlich sollten Sie die teamübergreifende Zusammenarbeit fördern, indem Sie die Bereiche Sicherheit, IT und Entwicklung auf gemeinsame Ziele und Kommunikationskanäle ausrichten. Nutzen Sie Dashboards und Berichte, um einen Überblick über den Status und den Erfolg von Behebungsmaßnahmen zu erhalten.

Kontinuierliche Überwachung und Warnmeldungen können Ihren Teams dabei helfen, neue Schwachstellen schneller zu erkennen und sofort mit der Behebung zu beginnen, wodurch sich die Zykluszeiten verkürzen.

Bereit, Ihre Behebungsmaßnahmen zu beschleunigen? Erfahren Sie, wie Tenable One Discovery, Priorisierung und Automatisierung vereint, um die MTTR zu reduzieren.

MTTR im Schwachstellenmanagement

Beim Schwachstellenmanagement ist MTTR eine wichtige Kennzahl, um zu messen, wie schnell Ihr Sicherheitsprogramm Schwachstellen findet und behebt, bevor Angreifer sie ausnutzen. Die Minimierung dieses Zeitfensters verringert die Angriffsfläche für Ihr Unternehmen.

Wenn Sie beispielsweise Ihre durchschnittliche Behebungszeit von 30 Tagen auf sieben Tage verkürzen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen erheblich, insbesondere bei Schwachstellen mit hohem Schweregrad. Um dies zu erreichen, sind kontinuierliches Schwachstellen-Scanning, automatische Priorisierung und optimiertes Patchen erforderlich.

Risikobasiertes Schwachstellenmanagement, eine Kernkompetenz von Tenable, unterstützt die Fokussierung von Behebungsmaßnahmen auf Schwachstellen mit den größten geschäftlichen Auswirkungen sowie bekannten Exploits. Ein risikobasierter Ansatz für das Schwachstellenmanagement unterscheidet sich von herkömmlichen Systemen, die alle Schwachstellen gleich behandeln oder sich ausschließlich auf eine statische Schwachstellenbewertung wie CVSS stützen.

MTTR steht auch in engem Zusammenhang mit verwandten Kennzahlen wie der mittleren Erkennungszeit (MTTD), die misst, wie schnell Sie Schwachstellen oder Vorfälle identifizieren, und der mittleren Bestätigungszeit (MTTA), die erfasst, wie schnell Ihr Team auf neue Warnmeldungen oder Tickets reagiert. Durch Verkürzung der Zeit für Erkennung und Bestätigung kann die Behebung früher erfolgen, wodurch das Risiko weiter reduziert wird.

Weitere Informationen zur Priorisierung und Beschleunigung von Behebungsmaßnahmen finden Sie im Tenable Vulnerability Management Security Best Practices Guide (auf Englisch).

MTTR im Exposure Management

Exposure-Management sammelt Daten aus verschiedenen Quellen und erweitert damit das Vulnerability Management um Kontextinformationen wie Asset-Kritikalität, Threat Intelligence und Angriffspfade, um das Gesamtrisiko für Ihr Unternehmen über die gesamte Angriffsfläche hinweg zu bewerten, einschließlich On-Premise, Cloud, OT und darüber hinaus.

Diese Unterscheidung ändert grundlegend, wie Sie MTTR anwenden. Beim herkömmlichen Schwachstellenmanagement konzentriert sich die MTTR oft auf die Geschwindigkeit des Patchens einer Schwachstelle mit hohem Schweregrad. 

Beim Exposure Management misst MTTR, wie schnell Ihr Team Schwachstellen beheben kann, um die Angriffspfade zu Ihren wichtigsten Assets zu unterbrechen.

Dieser Ansatz ist entscheidend, da Angreifer nicht in Silos operieren. Sie verknüpfen auf kreative Weise mehrere Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und übermäßig erteilte Berechtigungen miteinander, um von einem System zum anderen zu gelangen. Das bringt sie näher an Ihre wetvollsten Daten heran. 

Die Abwehr dieser komplexen Angriffe erfordert Transparenz und einen umfassenden Kontext, um zu verstehen, welche Exposures Ihre wichtigsten Assets tatsächlich gefährden.

Continuous Threat Exposure Management (CTEM)-Programme verwenden MTTR als wichtigen Erfolgsindikator. Sie priorisieren Schwachstellen nicht nur nach Schweregrad, sondern auch nach Ausnutzbarkeit und geschäftlichen Auswirkungen. CTEM reduziert Fehlalarme und fokussiert die Fehlerbehebung auf das, was wirklich wichtig ist.

Die Reduzierung der MTTR im Exposure Management erfordert, dass risikobasierte Erkenntnisse in automatisierte Workflows integriert werden, damit Teams risikoreiche Sicherheitslücken schnell schließen können.

Informieren Sie sich im Tenable Exposure Management Resource Center, wie Exposure Management die Effizienz von Behebungsmaßnahmen steigert.

Wie Tenable MTTR unterstützt und beeinflusst

Ein wichtiger Faktor, der die MTTR erhöht, ist der Engpass zwischen Sicherheitsteams, die Schwachstellen finden, und IT-Teams, die sie beheben. Tenable verkürzt die Behebungszeit, indem es diese beiden Funktionen in einer einzigen Plattform vereint. Das funktioniert so:

  • Es beginnt mit den Exposure Management-Funktionen von Tenable, die Ihnen vollen Einblick in alle Schwachstellen auf Ihrer gesamten Angriffsfläche geben, einschließlich On-Prem, Cloud, Container und OT. Die risikobasierte Priorisierung richtet Ihren Fokus dann auf das, was am wichtigsten ist.
  • Tenable erspart stundenlange manuelle Nachforschungen, indem es Schwachstellen automatisch mit dem richtigen, aktuellen Patch in Verbindung bringt. Indem Sie sicherstellen, dass Security- und IT-Teams über Integrationen mit Ticketing-Systemen, SOAR und CI/CD Pipelines mit denselben Daten arbeiten, beseitigen Sie Fehler und decken Hindernisse für die Behebung auf, bevor sie zu Verzögerungen führen.
  • Tenable Patch-Management ermöglicht eine intelligentere und sicherere Automatisierung. Indem Sie die bedingte Logik definieren, die manuelle Validierung für wichtige Systeme vorschreiben und Kontrollmechanismen für Bereitstellungen anpassen, erstellen Sie ein zuverlässiges Patching-Programm, das genau Ihren Richtlinien entspricht. Damit verfügen Administratoren über Leitplanken und Echtzeitkontrolle, um Patches nach Bedarf anzuhalten, abzubrechen oder zurückzusetzen, sodass Sie Schwachstellenfenster verkleinern können und gleichzeitig die Services schützen, die Ihr Unternehmen vorantreiben.
  • -Verwenden Sie eine dedizierte Konsole mit Echtzeit-Dashboards und Benachrichtigungen zur Verfolgung des Fortschritts der Behebungsmaßnahmen und des Compliance-Status. Dies gibt Sicherheits- und IT-Teams die benötigten handlungsrelevanten Erkenntnisse und bestätigt, dass Schwachstellen behoben wurden, sodass Sie ein klareres Bild Ihrer risikomindernden Maßnahmen im Zeitverlauf erhalten.

Wenn Sie beispielsweise ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen sind, können Sie die Funktionen von Tenable nutzen, um die durchschnittliche MTTR von Wochen auf Tage zu reduzieren, indem Sie kontinuierliche Asset-Erkennung und automatisierte Priorisierung einsetzen. Tenable kann Ihnen helfen, Ihre Angriffsfläche zu verkleinern und Compliance-Vorgaben schneller zu erfüllen.

Kunden berichten von einer deutlichen Reduzierung der MTTR, einer schnelleren Risikominderung und einer verbesserten Compliance-Bereitschaft. In diesem Überblick über Tenable One sehen Sie, wie diese Komponenten zusammenspielen.

Verwandte Kennzahlen und ihr Vergleich mit MTTR

Verfolgen Sie MTTR zusammen mit diesen Kennzahlen, um einen vollständigen Überblick über Ihre Sicherheitsleistung zu erhalten:

  • MTTA (Mean Time to Acknowledge): Misst, wie schnell Ihr Team auf neue Warnungen oder Tickets reagiert, und zeigt die anfängliche Reaktionsgeschwindigkeit an.
  • MTTD (Mean Time to Detect): Misst, wie schnell Sie Schwachstellen oder Vorfälle erkennen, was für einen früheren Beginn von Behebungsmaßnahmen entscheidend ist.
  • MTBF (Mean Time between Failures): Misst die durchschnittliche Zeit zwischen Sicherheitsvorfällen oder Ausfällen, was die Zuverlässigkeit des Systems widerspiegelt.

Die gemeinsame Überwachung dieser Faktoren verschafft Ihren Teams Einblicke in die Effizienz der Erkennung, Reaktion und Behebung von Sicherheitsvorfällen, sodass Sie die Sicherheitslage Ihres Unternehmens kontinuierlich verbessern können.

Wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der MTTR

MTTR trägt zur Verringerung des Cyberrisikos bei, indem die Zeit, in der Schwachstellen ausnutzbar sind, minimiert wird. Außerdem gilt:

  • Die Verbesserung der Asset-Sichtbarkeit, die Automatisierung der Priorisierung und die Integration von Behebungs-Workflows sind die effektivsten Methoden, um die MTTR zu reduzieren.
  • Um sinnvolle Fortschritte zu erzielen, sollten Sie die MTTR-Ziele an Ihrer Risikobereitschaft, den regulatorischen Anforderungen und den Auswirkungen auf Ihr Geschäft ausrichten.
  • Die Tenable Unified Exposure Management-Plattform kann Ihnen dabei helfen, die Behebung von Schwachstellen durch kontinuierliche Erkennung, risikobasierte Erkenntnisse und Automatisierung zu beschleunigen.
  • Durch die Verfolgung der MTTR mit verwandten Kennzahlen wie MTTA und MTTD erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den Sicherheitsbetrieb.

FAQ zu MTTR

Hier sind einige der häufigsten Fragen zu MTTR:

Was ist eine gute MTTR für Sicherheitsschwachstellen?

Eine gute MTTR hängt von Ihrer Umgebung und Risikotoleranz ab, aber viele Sicherheitsteams zielen darauf ab, kritische Schwachstellen innerhalb von 24 bis 72 Stunden zu beheben.

Wie unterscheidet sich MTTR von der mittleren Reparaturzeit?

MTTR im Bereich Sicherheit legt den Schwerpunkt auf vollständige Behebung und nicht nur auf Reparatur, wobei die vollständige Beseitigung der Schwachstelle im Vordergrund steht.

Warum ist MTTR beim Schwachstellenmanagement wichtig?

MTTR ist im Schwachstellenmanagement wichtig, da eine schnellere Behebung bedeutet, dass Angreifern weniger Zeit bleibt, Schwachstellen auszunutzen, wodurch das Risiko für Ihr Unternehmen sinkt.

Wie kann Automatisierung die MTTR reduzieren?

Automatisierung eliminiert manuelle Aufgaben, beschleunigt die Patch-Bereitstellung und verbessert die Zusammenarbeit, was die Behebung beschleunigt.

Welche Rolle spielt die MTTR beim Exposure Management?

MTTR im Exposure Management misst, wie schnell Ihr Unternehmen die Gefährdung kritischer Assets reduziert, um Angriffspfade zu begrenzen.

Kann MTTR zu schnell sein?

Überstürzte Behebungsmaßnahmen ohne Validierung kann Störungen verursachen. Sorgen Sie für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Qualität.

Wie trägt Tenable zur Reduzierung der MTTR bei?

Tenable bietet vereinheitlichte Transparenz, Risikopriorisierung und Workflow-Automatisierung, die gemeinsam die Behebungszeit verkürzen.

Wie berechnet man die mittlere Behebungszeit (MTTR) in der Cybersecurity?

Sie können die MTTR berechnen, indem Sie die gesamte Behebungszeit durch die Anzahl der Probleme teilen, die Ihre Systeme und Teams in einem bestimmten Zeitraum behoben haben.

Welche Faktoren beeinflussen die MTTR in einem Sicherheitsprogramm?

Zu den Faktoren, die die MTTR beeinflussen, gehören Asset-Sichtbarkeit, Priorisierung von Schwachstellen, Automatisierung, teamübergreifende Zusammenarbeit und Remediation-Workflows.

Wie kann ich die MTTR für kritische Schwachstellen verbessern?

Kontinuierliches Scannen, risikobasierte Priorisierung, automatisiertes Patching und integrierte Behebungsprozesse verbessern die MTTR.

Was ist der Unterschied zwischen MTTR und MTTA in der Cybersecurity?

MTTR misst die Zeit bis zur vollständigen Behebung von Problemen. MTTA verfolgt, wie schnell Ihr Team oder Ihre Systeme Warnmeldungen bestätigen.

Warum ist Exposure Management wichtig für die Reduzierung der MTTR?

Exposure Management liefert Kontextinformationen zu Asset-Kritikalität und Angriffspfaden, sodass Schwachstellen mit dem höchsten Risiko zuerst priorisiert und behoben werden können.

Welche Tools unterstützen die Reduzierung der MTTR im Schwachstellenmanagement?

Tools, die Asset-Erkennung, Risikobewertung, Automatisierung und Ticketingsysteme integrieren, tragen dazu bei, die MTTR im Schwachstellenmanagement zu verkürzen.

Wie wirkt sich Continuous Threat Exposure Management (CTEM) auf die MTTR aus?

CTEM-Programme bewerten und priorisieren Risiken kontinuierlich, um Behebungszyklen zu beschleunigen und die MTTR zu senken.

Reduzieren Sie Ihre MTTR mit Tenable
Entdecken Sie, wie Tenable Ihnen vollständige Sichtbarkeit, präzise Priorisierung und automatisierte Workflows bietet, um die Behebungszeiten zu verkürzen. Machen Sie die ersten Schritte mit Tenable One.

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