Tenable One Vulnerability Management FAQ

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Allgemeine Fragen

Was ist Tenable One Vulnerability Management?

Vulnerability Management ist eine risikobasierte Schwachstellenmanagement-Lösung, die Ihnen vollen Einblick in Ihr Netzwerk bietet, damit Sie Angriffe vorhersagen und schnell auf kritische Schwachstellen reagieren können. Durch kontinuierliche Erfassung und Bewertung nach dem „Always on“-Prinzip erhalten Sie den nötigen Einblick, um alle Assets in Ihrem Netzwerk sowie deren verborgene Schwachstellen zu finden. Integrierte Funktionen für Priorisierung, Threat-Intelligence und Echtzeit-Reporting helfen Ihnen dabei, Ihr Risiko nachzuvollziehen und Angriffspfade proaktiv zu unterbrechen. Die Lösung basiert auf der führenden Tenable Nessus-Technologie und wird in der Cloud verwaltet. Sie profitieren von vollständiger Sichtbarkeit der Assets und Schwachstellen in Ihrem Netzwerk, sodass Sie Ihr Risiko schnell und präzise einschätzen können und wissen, welche Schwachstellen zuerst behoben werden müssen.

Tenable Vulnerability Management ist ein integraler Bestandteil von Tenable One, der Exposure Management-Plattform von Tenable. Tenable One baut auf Tenable One Vulnerability Management auf und liefert handlungsrelevante Einblicke in die Sicherheitsrisiken Ihrer gesamten Infrastruktur – einschließlich Cloud-Instanzen, Webanwendungen, Active Directory (AD) sowie dynamischer Assets wie Mobilgeräten, virtuellen Maschinen und Containern. Um das Cyber-Risikomanagement weiter zu optimieren, stehen Ihnen zusätzliche Metriken und Funktionen zur Priorisierung zur Verfügung – darunter Visualisierungen der Angriffsfläche, Einstufungen der Asset-Kritizität, risikobasierte Exposure-Bewertungen, Benchmarking mit Mitbewerbern sowie die Möglichkeit, die Risikoreduzierung im Zeitverlauf zu verfolgen.

Wie kann ich mehr über Tenable One Vulnerability Management erfahren?

Um mehr über Tenable One Vulnerability Management zu erfahren, besuchen Sie die Tenable One Vulnerability Management-Produktseite, nehmen Sie an einem unserer kommenden Webinare teil oder wenden Sie sich an Ihren zertifizierten Tenable-Partner oder Tenable-Ansprechpartner.

Wie kann ich die Anwendungen von Tenable One Vulnerability Management testen?

Bitte registrieren Sie sich für eine kostenlose Testversion von Tenable One Vulnerability Management unter https://de.tenable.com/try.

Wie kann ich die Anwendungen von Tenable One Vulnerability Management erwerben?

Sie können die Anwendungen von Tenable One Vulnerability Management über Ihren zertifizierten Tenable-Partner vor Ort, Ihren Tenable-Ansprechpartner oder direkt auf tenable.com erwerben.

Kann ich Tenable-Applikationen einzeln lizenzieren lassen?

Ja, Tenable-Anwendungen können einzeln lizenziert werden. So kann beispielsweise Tenable One Web App Scanning separat lizenziert werden – unabhängig von den Funktionen zum Schwachstellenmanagement von Tenable One Vulnerability Management.

Wie funktionieren Preisgestaltung und Lizenzierung bei Tenable One Vulnerability Management?

Tenable One Vulnerability Management wird über eine jährliche Subscription lizenziert und pro Asset statt pro IP-Adresse abgerechnet. So können Kunden neue Technologien wie Cloud-Anwendungen ohne Befürchtungen vor Mehrfachzählungen nutzen.

Weitere Informationen zu Preisen und Lizenzen finden Sie im nachfolgenden Abschnitt.

Was ist ein Asset?

Ein Asset ist:

  • Ein mit einem Netzwerk verbundenes physisches oder virtuelles Gerät mit einem Betriebssystem
  • Eine Webanwendung mit einem FQDN
  • Eine aktive (nicht außer Betrieb genommene) Cloud-Ressource

Wie funktionieren Preisgestaltung und Lizenzierung bei den weiteren Anwendungen von Tenable One Vulnerability Management?

Die Lizenzierung von Tenable One Web App Scanning erfolgt im Rahmen einer jährlichen Subscription. Die Preisgestaltung richtet sich dabei nach der Anzahl der Assets. Tenable One Web App Scanning wird basierend auf der Gesamtzahl der vollständig qualifizierten Domainnamen (FQDN) abgerechnet, die mit dem Produkt analysiert werden.

Weitere Informationen zu Preisen und Lizenzen finden Sie im nachfolgenden Abschnitt.

Bietet Tenable ein Service Level Agreement (SLA) für Tenable One Vulnerability Management an?

Ja. Tenable bietet über ein robustes Service Level Agreement (SLA) für Tenable One Vulnerability Management die erste Verfügbarkeitsgarantie der Schwachstellenmanagement-Branche Sollte die SLA nicht eingehalten werden, erhält der Kunde eine entsprechende Servicegutschrift, genau wie bei führenden Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services. (AWS)

Wo finde ich Dokumentation zu Tenable One Vulnerability Management?

Technische Dokumentation zu allen Tenable-Produkten, einschließlich Tenable One Vulnerability Management, finden Sie unter https://docs.tenable.com.

Welche IPs verwendet Tenable für das Scannen aus der Cloud?

Standardmäßig ist Tenable One Vulnerability Management mit regionalspezifischen Cloud-Scannern konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation.

Kann ich sowohl Tenable Security Center als auch Tenable One Vulnerability Management nutzen?

Ja. Sie können beide Lösungen nutzen. Kunden können sich für eine hybride Bereitstellung des Schwachstellenmanagements entscheiden, indem sie sowohl Tenable Security Center als auch Tenable One Vulnerability Management nutzen. Kunden, die sich für Tenable One Vulnerability Management PCI/ASV oder andere Anwendungen von Tenable One Vulnerability Management interessieren, können sich ebenfalls für eine hybride Bereitstellung parallel zu ihrer Tenable Security Center-Instanz entscheiden.

Kann ich von Tenable Security Center zu Tenable One Vulnerability Management migrieren?

Ja. Für interessierte Kunden gibt es eine Reihe von Optionen für eine reibungslose Migration von Tenable Security Center zu Tenable One Vulnerability Management – mit vollständiger Unterstützung durch Tenable oder Ihren zertifizierten Partner. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren zertifizierten Tenable-Partner oder Tenable-Ansprechpartner.

Was ist External Attack Surface Management (EASM)?

External Attack Surface Management (EASM) ist eine von Tenable angebotene Funktion, die einen Einblick in blinde Flecken außerhalb Ihres Netzwerks ermöglicht. Damit können Sie Ihre Domain scannen, um bisher unbekannte mit dem Internet verbundene Assets zu finden, die ein hohes Risiko für Ihr Unternehmen darstellen können.

Ist External Attack Surface Management (EASM) in Tenable One Vulnerability Management enthalten?

Ja, Tenable One Vulnerability Management bietet Funktionen für External Attack Surface Management (EASM). Falls Sie zusätzliche Domains, eine höhere Frequenz und/oder weitere Metadaten in Ihren Ergebnissen benötigen, können Sie unsere Add-ons für Tenable One Attack Surface Management erwerben.

Was ist Tenable One Web App Scanning?

Tenable One Web App Scanning ist eine DAST-Anwendung (Dynamic Application Security Testing). Im Rahmen von DAST wird eine laufende Webapplikation per Crawling über das Front-End durchsucht, mit dem Ziel, eine Sitemap mit allen zu testenden Seiten, Links und Formularen zu erstellen. Sobald die Sitemap erstellt wurde, wird die Website über das Front-End abgefragt, damit sämtliche Schwachstellen im spezifischen Anwendungscode bzw. bekannte Schwachstellen in den Drittanbieter-Komponenten, die den Großteil der Applikation ausmachen, identifiziert werden.

Wo kann ich mehr über Tenable One Web App Scanning erfahren oder die Lösung testen?

Weitere Informationen zu Tenable One Web App Scanning finden Sie auf der Produktseite von Tenable One Web App Scanning. Bitte registrieren Sie sich für einen kostenlosen Test unter tenable.com/try-was oder kontaktieren Sie Ihren zertifizierten Tenable-Partner oder den für Sie zuständigen Tenable-Vertriebsmitarbeiter, um weitere Informationen zu erhalten.

Scannt das Produkt den Quellcode oder führt es statische Analysen durch?

Nein. Tenable One Web App Scanning ist eine DAST-Lösung (Dynamic Application Security Testing), die eine Webanwendung von außen prüft, während diese in einer Test- oder Produktionsumgebung ausgeführt wird.

Fragen zu Elastic Asset-Lizenzierung

Die in Tenable One Vulnerability Management enthaltene Elastic Asset Licensing-Funktion ist eine innovative Lösung, die das Lizenzmodell für Schwachstellenmanagement optimal auf moderne, flexible IT-Landschaften abstimmt. Die Elastic Asset-Lizenzierung vermeidet Doppelzählungen von Assets mit mehreren und/oder wechselnden IP-Adressen. Außerdem werden automatisch Lizenzen von Assets zurückgefordert, die nicht kürzlich gescannt wurden, einschließlich nicht mehr verwendeter Assets und Assets, die versehentlich überprüft wurden.

Was ist Tenable One Vulnerability Management Elastic Asset Licensing?

Die wichtigsten Vorteile von Elastic Asset Licensing:

  • Kunden kaufen die richtige Anzahl an Lizenzen, basierend auf der Anzahl der Assets und nicht auf der aufgeblasenen Anzahl der IPs.
  • Kunden vermeiden zeitaufwändige und oft ungenaue Projekte, die für die Rückforderung von Lizenzen aus stillgelegten und/oder versehentlich gescannten Assets erforderlich sind.
  • Metriken des Schwachstellenmanagements werden nicht durch doppelte oder dreifache Zählung von Schwachstellen für Assets mit mehreren IP-Adressen verfälscht.

Welche Daten zu Kunden-Assets und Schwachstellen werden von Tenable One Vulnerability Management verwaltet?

Die wichtigsten Vorteile von Elastic Asset Licensing:

  • Kunden kaufen die richtige Anzahl an Lizenzen, basierend auf der Anzahl der Assets und nicht auf der aufgeblasenen Anzahl der IPs.
  • Kunden vermeiden zeitaufwändige und oft ungenaue Projekte, die für die Rückforderung von Lizenzen aus stillgelegten und/oder versehentlich gescannten Assets erforderlich sind.
  • Metriken des Schwachstellenmanagements werden nicht durch doppelte oder dreifache Zählung von Schwachstellen für Assets mit mehreren IP-Adressen verfälscht.

Können Kunden von Tenable One Vulnerability Management mehr Assets scannen als in ihrer Lizenz enthalten sind?

Ja, vorübergehend können Kunden die lizenzierte Anzahl von Assets überschreiten. Wenn die Anzahl der Lizenzen längerfristig überschritten wird, müssen Kunden diese selbstverständlich anpassen.

Was ist ein Asset?

Ein Asset ist eine Einheit, die analysiert werden kann. Dazu gehören beispielsweise Desktops, Laptops, Server, Speichergeräte, Netzwerkgeräte, Telefone, Tablets, VMs, Hypervisoren und Container.

Wie identifiziert Tenable One Vulnerability Management ein Asset?

Wenn Tenable One Vulnerability Management ein Asset erstmals erfasst, sammelt es verschiedene Identifikationsmerkmale – etwa eine BIOS-UUID, die MAC-Adresse des Systems, den NetBIOS-Namen, den FQDN oder weitere Attribute, mit denen sich ein Asset eindeutig identifizieren lässt. Zusätzlich weisen authentifizierte Scan- und Nessus-Agenten dem Gerät eine Tenable UUID zu. Wenn Tenable One Vulnerability Management ein Asset zu einem späteren Zeitpunkt erneut scannt, vergleicht das System dieses mit bereits erfassten Assets. Wird bei einem neu erkannten Asset keine Übereinstimmung mit einem bereits bekannten Asset gefunden, fügt das System dieses neu zum Asset-Inventar von Tenable One Vulnerability Management hinzu.

Was ist der Unterschied zwischen Assets und IPs?

IPs sind in der Regel eine Eigenschaft eines Assets, und viele Assets haben mehrere IPs zugewiesen (z.B. DHCP-Geräte, Systeme mit drahtgebundenen und drahtlosen Schnittstellen usw.).

Warum ist die Anzahl der Assets wahrscheinlich niedriger als die Anzahl der IPs?

Häufig verfügen Anlagen über mehrere Netzwerkschnittstellenkarten, so dass auf sie von mehreren Netzwerken zugegriffen werden kann. Zum Beispiel kann ein Webserver gleichzeitig in einem Produktionsnetzwerk und einem administrativen Netzwerk gewesen sein oder ein Laptop kann oft sowohl über eine drahtgebundene als auch eine drahtlose Netzwerkschnittstelle verfügen. Außerdem erhalten Laptops oft neue IPs, wenn sie von einem Standort zum anderen wechseln. Werden sie einmal mit einer IP und dann mit einer anderen IP gescannt, werden sie doppelt gezählt.

Wie können Interessenten die Anzahl ihrer Assets schätzen?

Tenable One Vulnerability Management unterstützt unbegrenzte Discovery-Scans über aktive und passive Sensoren. Mithilfe dieser Scans kann der Kunde alle seine Assets umfassend inventarisieren und den passenden Lizenzumfang bestimmen.

Wie wird verhindert, dass dasselbe Asset mehrfach gezählt wird?

Um den benötigten Lizenzumfang korrekt zu berechnen, nutzt Tenable One Vulnerability Management diverse Verfahren, die verhindern, dass ein und dasselbe Asset mehrfach gezählt wird. Für traditionelle Assets verwendet Tenable One Vulnerability Management einen eigenen Algorithmus. Dieser gleicht neu erkannte Assets mit bereits erfassten Geräten ab, um Doppelzählungen auszuschließen und eine genaue Berichterstattung über Schwachstellen zu gewährleisten.

PCI ASV

Was ist PCI ASV?

PCI ASV bezieht sich auf Anforderung 11.2.2 der Anforderungen und Sicherheitsbeurteilungsverfahren des Payment Card Industry (PCI) Data Security Standard (DSS), die quartalsweise externe Schwachstellenscans vorschreibt, die von einem Approved Scanning Vendor (ASV) durchgeführt (oder bestätigt) werden müssen. Ein ASV ist eine Organisation mit einem Portfolio an Diensten und Tools („ASV-Scanning-Lösung“), um die Einhaltung der Anforderung an externe Scans gemäß PCI DSS Anforderung 11.2.2 zu überprüfen.

Welche Systeme sind für ASV-Scans geeignet?

Der PCI DSS schreibt Schwachstellenscans für alle extern erreichbaren (internetseitigen) Systemkomponenten vor, die im Besitz oder in Nutzung des Kunden sind und Teil der Karteninhaberdaten-Umgebung bilden, sowie für jede extern erreichbare Systemkomponente, die einen Zugang zur Karteninhaberdaten-Umgebung ermöglicht.

Was ist das ASV-Verfahren?

Die Hauptphasen einer ASV-Überprüfung bestehen aus:

  • Scoping: Wird vom Kunden durchgeführt, um alle internetfähigen Systemkomponenten, die Teil der Datenumgebung des Karteninhabers sind, einzubinden.
  • Scanning:Nutzung der Scan-Vorlage für quartalsweise externe PCI-Scans in Tenable One Vulnerability Management
  • Berichterstattung/Behebung: Ergebnisse aus Zwischenberichten werden korrigiert.
  • Streitbeilegung: Kunde und ASV arbeiten zusammen, um strittige Prüfergebnisse zu dokumentieren und zu beheben.
  • Nochmalige Überprüfung (bei Bedarf): Bis ein Durchlaufscan erzeugt wird, der Streitigkeiten und Ausnahmen gelöst hat.
  • Abschließende Berichterstattung Wird eingereicht und auf sichere Art und Weise zugestellt.

Wie häufig sind ASV-Scans erforderlich?

ASV-Schwachstellenscans sind mindestens vierteljährlich und nach jeder wesentlichen Änderung im Netzwerk erforderlich, wie z. B. nach Installationen neuer Systemkomponenten, Änderungen in der Netzwerktopologie, Änderungen der Firewall-Regeln oder nach Produkt-Upgrades.

Wie unterscheidet sich ein zugelassener Scanning-Anbieter (ASV) von einem qualifizierten Sicherheitsgutachter (QSA)?

Ein zugelassener Scanning-Anbieter (ASV) führt speziell nur die in PCI DSS 11.2 beschriebenen externen Schwachstellenscans durch. Als QSA bezeichnet man ein Gutachterunternehmen, das vom PCI Security Standards Council (SSC) qualifiziert und geschult wurde, um allgemeine PCI DSS Prüfungen vor Ort durchzuführen.

Ist Tenable ein zertifizierter PCI ASV?

Ja. Tenable ist als Approved Scanning Vendor (ASV) qualifiziert, um externe Schwachstellenscans von internetseitigen Umgebungen von Händlern und Dienstleistern zu validieren, in denen Karteninhaberdaten gespeichert, verarbeitet oder übertragen werden. Der ASV-Qualifizierungsprozess gliedert sich in drei Teile: Der erste umfasst die Qualifizierung von Tenable Network Security als Anbieter. Der zweite Teil betrifft die Qualifizierung von Tenable-Mitarbeitern, die für die Remote-PCI-Scandienste zuständig sind. Im dritten Schritt wird die Remote-Scan-Lösung von Tenable (Tenable One Vulnerability Management und Tenable PCI ASV) einer Sicherheitsprüfung unterzogen

Führt Tenable als zugelassener Scanning-Anbieter (ASV) die Scans tatsächlich durch?

ASVs dürfen die Scans durchführen. Tenable verlässt sich jedoch darauf, dass Kunden ihre Scans selbst mithilfe der Vorlage für den quartalsweisen externen PCI-Scan durchführen. Diese Vorlage verhindert, dass Kunden die Konfigurationseinstellungen ändern, wie z. B. das Deaktivieren von Schwachstellen-Checks, das Zuweisen von Schweregraden, das Ändern von Scan-Paramentern usw. Kunden nutzen die cloudbasierten Scanner von Tenable One Vulnerability Management, um ihre internetseitigen Umgebungen zu scannen, und reichen anschließend konforme Scan-Berichte zur Bestätigung bei Tenable ein. Nachdem Tenable die Scan-Berichte validiert hat, reicht der Kunde sie nach Anweisung der Zahlungsnetzwerke bei seinen Acquirern oder direkt bei den Kartenorganisationen ein.

Erfüllt Tenable PCI ASV die Anforderungen an die Datenhoheit der EU?

Schwachstellen-Daten sind keine EU DPD 95/46/EC-Daten, so dass die Anforderungen an den Datenaufbewahrungsort vom Kunden und nicht vom Gesetzgeber bestimmt werden. Staatliche EU-Organisationen könnten ihre eigenen Anforderungen an die Datenaufbewahrung haben, aber diese müssten von Fall zu Fall geprüft werden und sind wahrscheinlich kein Problem für PCI ASV-Scans.

Sind in Tenable One Vulnerability Management Lizenzen für PCI ASV enthalten?

Ja, Tenable One Vulnerability Management enthält eine PCI-ASV-Lizenz für ein einzelnes, eindeutiges PCI-Asset. Manche Unternehmen setzen alles daran, die Anzahl der PCI-relevanten Assets einzuschränken, indem sie beispielsweise die Zahlungsverarbeitung an externe Dienstleister auslagern. Da solche Kunden eigentlich nicht direkt im PCI-Umfeld agieren, hat Tenable den Einkauf und die Lizenzierung deutlich vereinfacht. Ein Kunde kann sein Asset alle 90 Tage ändern.

Wie wird Tenable PCI ASV lizenziert?

Kunden, die mehr als ein bestimmtes PCI-Asset nutzen, können die Tenable PCI ASV-Lösung als Add-on zu ihrem bestehenden Tenable One Vulnerability Management-Abonnement lizenzieren.

Warum wird Tenable PCI ASV nicht nach der Anzahl der internetseitigen PCI-Assets eines Kunden lizenziert?

Die Anzahl der internetseitigen Hosts, die sich in der Karteninhaberdaten-Umgebung (CDE) einer Organisation befinden oder einen Zugang zu dieser ermöglichen, kann sich häufig ändern – was die Lizenzierung komplex gestaltet. Tenable hat sich für einen einfacheren Lizenzierungsansatz entschieden.

Wie viele Bescheinigungen darf ein Kunde pro Quartal abgeben?

Kunden können eine unbegrenzte Anzahl von vierteljährlichen Bescheinigungen einreichen.

Sind Test-/Evaluierungskunden berechtigt, Tenable PCI ASV zu testen?

Ja. Testkunden können die Vorlage „PCI Quarterly External Scan“ verwenden, um Assets zu scannen und Ergebnisse zu überprüfen. Sie können jedoch keine Scanberichte zur Bescheinigung einreichen.


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